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Die Kunststoffbranche ist mit ihrem ausgeprägten Querschnittscharakter in Nordrhein-Westfalen Träger und Treiber von Innovationen auf den Gebieten Werkstoffe, Produktionsprozesse und Produkte für nahezu alle Lebensbereiche. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern, -verarbeitern und -maschinenbauern, ein breitse Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft sowie ein breites Spektrum von Anwendern mit zum Teil nicht unerheblichen eigenen Kunststoff-Verarbeitungskapazitäten, die statistisch in anderen Branchen (z.B. Fahrzeug, Elektro, Möbel) erfasst werden, stehen für die Exzellenz der Branche. Rund 800 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten aus der Kunststoffindustrie, Hunderte von kleinen Unternehmen der Branche, große Anwenderfirmen mit eigenen Verarbeitungskapazitäten, Verbände, Einrichtungen aus Wissenschaft und Bildung formen das Kunststoffcluster in Nordrhein-Westfalen, das für insgesamt rund 3.000 Unternehmen und Organisationen mit deutlich über 100.000 Beschäftigten steht. Erfolgreiche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind z. B. LyondellBassell, Bayer MaterialScience, Evonik Industries, Poschmann Union und Reifenhäuser.
| Anzahl der Betriebe * NRW-Anteil an deutschen Betrieben |
799 |
| Beschäftigte * NRW-Anteil an deutschen Beschäftigten |
89.304 |
| Umsatz * Exportquote NRW-Anteil am deutschen Umsatz |
26,3 Mrd. EUR |
| Durchschnittlicher Bruttomonatsverdienst |
3.194 EUR |
| Exporte ** NRW-Anteil an deutschen Exporten |
14,8 Mrd. EUR |
| Importe ** NRW-Anteil an deutschen Importen |
8,6 Mrd. EUR |
* die Angaben beziehen sich auf die Kunststofferzeugung und -verarbeitung (NACE-Code 2416, 2417, 2462, 2464, 2465, 247 und 25) und Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten