
Im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen liegt das Münsterland. Es umfasst die vier Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und die Stadt
Münster, die mit ihren 270.000 Einwohnern das Zentrum der Region bildet. Insgesamt leben etwa 1,5 Millionen Menschen im Münsterland. Bei einer Fläche von 5.940 qkm ergibt sich daraus eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 266 Einwohnern/km2.
Das
Münsterland ist eine moderne Industrieregion mit einer stabilen mittelständischen Struktur. Das produzierende Gewerbe aus den Bereichen Maschinenbau, Chemie, Textil, Lebensmittel und Umwelttechnik wird ergänzt durch einen starken Dienstleistungssektor mit einem Beschäftigungsanteil von 52 Prozent. Insgesamt sind im Münsterland 481.087 Menschen in rund 80.000 Unternehmen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Neue Schwerpunkte der regionalen
Wirtschaft bilden die Bereiche Informations-, Bio- und Nanotechnologie. Unternehmen profitieren dabei zunehmend vom
Wissenschaftsstandort Münster. Der
Technologietransfer zwischen Forschung und
Wirtschaft wird von der Technologie Initiative Münster daher konsequent gefördert.
Der wissenschaftliche Mittelpunkt der Region ist die
Universität Münster, die viertgrößte der Bundesrepublik Deutschland. Zusammen mit den Fachhochschulen, dem
Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin, dem Leibnitz-Institut für Arterioskleroseforschung und dem Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) finden sich hier interessante Partner für technologieorientierte Unternehmen.
Das
Münsterland bietet Unternehmen eine attraktive Infrastruktur. Neben dem
deutsch-niederländischen
Internetknoten in Münster ist die Region auch real über die Autobahnen A1 und A2, verschiedene IC und ICE Linien, den Dortmund-Ems-Kanal und den Mittellandkanal sowie über den internationalen Flughafen Münster/Osnabrück hervorragend erschlossen.