Industrie 4.0 in NRW
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Industrie 4.0 in NRW

Auf den mehr als tausend Quadratmetern der Forschungshalle für „Zellulare Fördertechnik“ (ZFT) suchen sich die Transportwagen ganz von selbst den Weg. Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund haben in der ZFT-Halle ein komplettes Lagerzentrum mit Regalen und Kommissionierstationen aufgebaut, in dem Wissenschaftler untersuchen, wie sich „Schwarmintelligenz“ für die Logistik nutzen lässt. Zugleich ist die Halle eines der größten Experimentierfelder für die Anwendung künstlicher Intelligenz in der Logistik. Ein Schwarm aus 50 Wagen entscheidet untereinander, wer die Arbeit übernimmt und kann sich dadurch viel flexibler anpassen. In NRW wird Industrie 4.0 gestaltet.

Wussten Sie schon ...

... dass das zurzeit europaweit größte Logistikforschungsprojekt das EffizienzCluster LogistikRuhr in NRW ist?
… dass das Fraunhofer-Institut IML in Dortmund eines der bedeutendsten Forschungsinstitute für Logistik ist?
… dass das Kölner StartUp ParStream die schnellste Echtzeit-Datenbank für Big Data Analysen ist?

Quick Facts

Fast 1/4

deutscher Unternehmen
Rund 21 Prozent aller deutschen Unternehmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) haben hier ihren Sitz.

210.000

Menschen
Über 210.400 Menschen arbeiten in NRW in dem IKT-Bereich.

103 Mrd. €

IKT-Umsätze
Die Unternehmen in NRW erwirtschaften 31 Prozent der deutschen IKT-Umsätze.

85.000

Studenten
Rund 85.000 Studenten in den Bereichen Informatik, Elektro- und Informationstechnik bieten ein großes Fachkräftepotenzial sowie eine kreative Startup-Szene.

NRW stellt die Weichen für die Industrie 4.0

HARTING Technologiegruppe - Weltweit führender Anbieter von industrieller Verbindungstechnik

Sie kommt schleichend, aber in einem rasanten Tempo: Die Verschmelzung von realer und virtueller Welt, die Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt. Kurz: Die Industrie 4.0. Das Internet hat die Türen geöffnet für flexible Produktionsprozesse: Bestellen Sie online das neue Auto in Ihrer Lieblingsfarbe, vielleicht noch mit einer Namensgravur auf der Haube? Kein Problem, dank intelligenter Maschinen: Sie buchen Kapazitäten bei verschiedenen Maschinen, besorgen sich selbstständig die notwendigen Teile, laden die benötigten Daten vom Hersteller herunter, steuern die Produktion und geben auch den Liefertermin an den Auslieferer - willkommen in der Fabrik von morgen. Als Industrieland ist NRW prädestiniert dafür, die Zukunft der Industrieproduktion mitzugestalten. Und genau hier befindet sich NRW mitten in der Aufholjagd. Von der uniformen Massenproduktion hin zu flexiblen Produktionsprozessen - und der intelligenten Fabrik.

Best Practice

Phoenix Contact - Weltweit Marktführer und Innovationsträger in der Elektrotechnik

In Blomberg/NRW nutzt der Hersteller von Verbindungs- und Automatisierungstechnik Phoenix Contact moderne, selbst steuernde Maschinen bei der Beschriftung und der Prüfung von Bauteilen. Wenn diese Bauteile an der Laserstation angekommen sind, wird das Gerät automatisch aktiv. Es liest die Informationen von einem Funkchip ab und beginnt sofort mit dem Druck. Im weiteren Verlauf der Herstellung erkennt das System automatisch einen freien Prüfstand. Es schickt das Bauteil dorthin und beginnt mit der Prüfung. Sogar Fehler sind kein Problem für die intelligente Fabrik: Bei einer Störung fordert das System automatisch per SMS einen Service-Techniker an und nennt den Grund für die Panne. Die Produktion geht währenddessen ungebremst weiter.

 

In St. Augustin/NRW erprobt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT Techniken, um Materialeinsatz, Maschinenlaufzeit und Energie möglichst gut aufeinander abzustimmen. Dafür wird jeder einzelne Arbeitsschritt genau untersucht und ausgewertet. Dies geschieht mit einem Computersystem, das die Fabrik mithilfe von zahlreichen Sensoren überwacht. Die Rückmeldung der Sensoren sind die Daten, mit denen die Forscher alle Abläufe verbessern können und Maschinen entdecken, die nicht gut genutzt werden.

 

Die Landmaschinen von Claas sind mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet, die dem Fahrer stets aktuellste Informationen in die Fahrerkabine liefern. So werden bei einem Mähdrescher auf Wunsch laufend Stichproben über den Ernteertrag, die Feuchte oder das Hektolitergewicht übermittelt. Mittlerweile sind die Fahrzeuge sogar mit der Cloud verbunden: Messwerte werden mittels des Mobilfunkstandards LTE in die Cloud übertragen. Eine spezielle Software bereitet die Daten auf und stellt sie den richtigen Mitarbeitern zur Verfügung. Durch den raschen Ausbau von LTE auf dem Land können Landwirte selbst an abgelegenen Stellen auf schnelle Internetverbindungen zurückgreifen.

 

Das Spitzencluster und Technologienetzwerk "it's OWL"| Im Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe - kurz it's OWL - entsteht in Kooperation von Technologieführern und Spitzenforschungseinrichtungen eine einzigartige Technologieplattform, die für Wachstum und Beschäftigung in der Region sorgen und einen Beitrag zur Sicherung der Produktion am Standort Deutschland leisten wird. Ausgezeichnet als Spitzencluster durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden in 46 Forschungsprojekten Intelligente Technische Systeme entwickelt und Industrie 4.0 zur Realität.

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