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3M investiert 65 Millionen Euro in seinen Standort Hilden

Der amerikanische Multitechnologiekonzern 3M baut an seinem Standort Hilden eine neue Werkshalle. Fünf Millionen Quadratmeter Folien sollen hier pro Jahr gefertigt werden.

Mit dem Bau der mehr als 2.600 Quadratmeter großen Halle soll Anfang 2019 begonnen werden. Die beiden neuen Anlagen für Folienbeschichtung und -produktion werden voraussichtlich im Jahr 2020 in Betrieb gehen und rund fünf Millionen Quadratmeter Folien pro Jahr fertigen. Insgesamt investiert 3M dafür rund 65 Millionen Euro, ein für 3M in Europa „sehr großes Investment“, wie Pressesprecher Stephan Rahn betont.

„Die Standorte müssen sich im Konzern weltweit um Investitionen bewerben“, so der städtische Wirtschaftsförderer Kai Kröger: „Deshalb ist die Entscheidung für Hilden eine gute Nachricht für die 3M-Mitarbeiter und die für die ganze Stadt. Sie zeigt, dass der Standort Hilden auch international wettbewerbsfähig ist.“

In den vergangenen zwei Jahren investierte 3M bereits 11 Millionen Euro in Hilden, um eine neue Laboranlage zu bauen. Damit entstand die größte Anlage dieser Art außerhalb der USA. Forscher und Entwickler testen hier Verfahren und Produkte, die unter anderem für die Automobilindustrie und den Medizinmarkt genutzt werden. Das Unternehmen wurde 1902 im US-Staat Minnesota gegründet und beschäftigt weltweit rund 90.000 Menschen in 200 Ländern, 850 arbeiten derzeit im Werk in Hilden – dem größten Produktionsstandort in ganz Europa. Das Portfolio von 3M umfasst heute etwa 50.000 verschiedene Produkte.