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3M startet Maskenproduktion in Hilden

©3M

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Der US-Konzern rechnet auch nach der Corona-Pandemie mit einer Nachfrage im Bereich Atemschutzmasken.

Bis zu 150 Millionen FFP2-Masken pro Jahr möchte 3M künftig in Hilden herstellen. Die Produktion hat bereits begonnen, Ende des zweiten Quartals soll die Anlage vollständig in Betrieb genommen werden. Vom nordrhein-westfälischen Standort aus werden Kunden in Europa beliefert. Obwohl das US-Unternehmen seine Maskenproduktion bereits stark ausgebaut hat, kann es die Nachfrage aus dem Gesundheitswesen sowie der Lebensmittel- und Pharmaindustrie noch nicht vollständig bedienen.

Auch nach der Pandemie rechnet 3M weiterhin mit Aufträgen von Regierungen und Unternehmen, die sich mit einen Maskenvorrat ausrüsten möchten. Ebenso sei zu erwarten, dass Menschen sich im privaten Umfeld mit Masken schützen werden, zum Beispiel in der Erkältungszeit. „Insofern habe ich keinen Zweifel daran, dass die Anlage in Hilden ausgelastet sein wird“, so 3M-Zentraleuropachef Dirk Lange.

Atemschutzmasken sind nur ein Produkt des breiten Portfolios von 3M: Das Unternehmen bietet 55.000 Produkte für fast jeden Lebensbereich und hält über 25.000 Patente. In Nordrhein-Westfalen ist der Konzern mit seiner Deutschlandzentrale in Neuss angesiedelt.