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Air Liquide und Siemens Energy planen den Bau eines 30-Megawatt-Elektrolyseurs in Oberhausen  

Erste Anlage im Weltmaßstab zur Erzeugung von klimaneutralem Wasserstoff.

© NRW.Global Business | AdobeStock

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Der französische Gas-Spezialist Air Liquide und der deutsche Energietechnikkonzern Siemens Energy investieren weiter gemeinsam in die Zukunftstechnologie Wasserstoff. Ein Meilenstein wird nun in Oberhausen gesetzt: Dort entsteht – mit einer Kapazität von 30 Megawatt (MW) – der größte, an eine bestehende Wasserstoff-Infrastruktur angeschlossene Elektrolyseur in Deutschland. Der neue Protonen-Exchange-Membran (PEM)-Elektrolyseur, der von Air Liquide gebaut wird, wird klimaneutralen Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarem Strom erzeugen. Die technologische Lösung für das Projekt wird gemeinsam mit dem Partner Siemens Energy entwickelt. 

Bis 2023 wollen beide in einer ersten Phase eine Anlage mit einer Leistung von 20 MW in Betrieb nehmen, die 2.900 Tonnen klimaneutralen Wasserstoff pro Jahr und klimaneutralen Sauerstoff produziert. In einer zweiten Phase soll die Kapazität dann auf 30 MW erhöht werden. 

François Jackow, Executive Vice President und Mitglied des Exekutivkomitees der Air Liquide-Gruppe: „Durch die Nutzung des bestehenden Wasserstoff-Pipelinenetzes von Air Liquide wird der produzierte erneuerbare Wasserstoff die Dekarbonisierung des Rhein-Ruhr-Industriegebiets beschleunigen und die saubere Mobilität in einer dicht besiedelten Region fördern.“ 

Die deutsche Zentrale von Air Liquide in Düsseldorf, in der 4.500 Mitarbeiter tätig sind, bedient rund 100.000 Kunden in Deutschland.