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Deutschlands erstes Wohnhaus aus dem 3D-Drucker steht in Beckum  

Pilotprojekt revolutioniert die Baubranche.

© NRW.Global Business | ImagoStock

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Das erste gedruckte Haus Deutschlands ist bezugsfertig. Keine zehn Monate nach dem offiziellen Startschuss wurde das von der PERI-Gruppe mit einem COBOD BOD2 Betondrucker erstellte Einfamilienhaus im nordrhein-westfälischen Beckum durch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, offiziell eröffnet. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Projekt im Rahmen seines Förderprogrammes „Innovatives Bauen“ finanziell unterstützt. Bauherr ist die Beckumer Hous3Druck UG. Geplant wurde das Gebäude vom ebenfalls in der Stadt ansässigen Architekturbüro Mense-Korte. 

"Der 3D-Druck ist eine Revolution für die Baubranche," sagte Ministerin Scharrenbach: "Wir sind schneller, wir brauchen weniger Material und wir sind umweltschonender unterwegs. Sollte man das Haus nicht mehr brauchen, kann man es einfach absaugen und neu verdrucken." 

Das zweigeschossige Haus mit einer Wohnfläche von 160Quadratmetern steht im Beckumer Zementrevier. Laut Bekums Bürgermeister Michael Gerdhenrich soll hier ein ganzes Quartier an gedruckten Häusern entstehen.