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Evonik und Standford erforschen mRNA-Medizin

©Evonik

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Der Essener Chemiekonzern startet eine Forschungskooperation mit Wissenschaftlern der renommierten Stanford University in Kalifornien.

Die mRNA-Technologie gilt als revolutionär. Künftig soll sie nicht nur im Kampf gegen Covid-19, sondern auch bei der Behandlung von Krankheiten wie Krebs oder Aids eingesetzt werden. Um diese Anwendungsmöglichkeiten zu erforschen, starten Evonik aus Essen und die Stanford University eine dreijährige Forschungskooperation. „Mit diesem Projekt entwickeln wir die nächste Generation der mRNA-basierten Medizin“, sagt Thomas Riermeier, Leiter des Evonik-Geschäftsbereichs Health Care.

Der Essener Chemiekonzern ist Experte für so genannte Drug-Delivery-Technologien, welche bei mRNA-Therapien benötigt werden, um Wirkstoffe zielgerichtet und sicher an ihren Einsatzort im Körper zu bringen. Im Rahmen des Forschungsprojekts soll diese Technologie weiterentwickelt, lizenziert und vermarktet werden. „Wir sind stolz darauf, mit Stanford zusammenzuarbeiten und unsere Innovationskraft in der fortschrittlichen Drug-Delivery-Technologie zu vereinen“, so Riermeier.

Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 12,2 Milliarden Euro.