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Ford investiert eine Milliarde Dollar in Köln

© Ford-Werke, Köln

Der amerikanische Autobauer möchte den nordrhein-westfälischen Standort zum E-Auto-Zentrum machen.

Elektrofahrzeuge für ganz Europa sollen künftig am Ford-Standort in Köln-Niehl vom Band rollen. Der Standort wird zum Ford Cologne Electrification Center umgebaut. Die Kosten belaufen sich auf 800 Millionen Euro – die bisher größte Investition, die Ford jemals in Köln getätigt hat. Laut des amerikanischen Autoherstellers ist es ein wichtiger Schritt, um im Wettlauf der Elektrifizierung mitzuhalten: „Mit dieser Investition bekennt Ford sich zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen hier in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten“, sagt Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa.

Die ersten Elektro-Autos möchte Ford ab 2023 in Köln produzieren, das Unternehmen prüft außerdem die Herstellung eines zweiten Modells. Auch die technische Entwicklung der Fahrzeuge ist in Köln angesiedelt. NRW-Ministerpräsident und CDU-Chef Armin Laschet begrüßt das Vorhaben: „Die Entscheidung beweist, dass Nordrhein-Westfalen ein idealer Wirtschafts- und Forschungsstandort für die Elektromobilität ist.“

Bis 2030 möchte Ford sein gesamtes Pkw-Angebot in Europa auf E-Autos umstellen. Weltweit sollen in den kommenden Jahren rund 29 Milliarden Dollar in Elektroautos und selbstfahrende Fahrzeuge investiert werden.