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German-Emirati Institute in Aachen eingeweiht

Im Zentrum steht die Förderung des wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Austausches.

© German-Emirati Institute/Kurt Beyer

© German-Emirati Institute/Kurt Beyer

Auf dem Campus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) befindet sich seit Anfang Juli ein neues Institut: das German-Emirati Institute ­– Technologies 4.0, kurz GEI. Mariam bint Mohammed Saeed Hareb Almheiri, Staatsministerin für Ernährungs- und Wassersicherheit der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), weihte es im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zusammen mit NRW-Wirtschaft- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, RWTH-Prorektorin Prof. Dr. Ute Habel und den beiden GEI-Geschäftsführern Anas Aljuaidi und Bernhard Randerath ein. Ziel ist es, die Zusammenarbeit bei der Entwicklung fortschrittlicher Technologien zu intensivieren, um gemeinsame Projekte der vierten industriellen Revolution zu realisieren.

„Die VAE und Deutschland haben solide wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen, die weit zurückreichen", sagte Ministerin Almheiri. „Deutschland ist einer der größten europäischen Handelspartner der VAE und die VAE gehören zu den aktivsten Handelspartnern Deutschlands in der Region. Darüber hinaus waren deutsche Unternehmen maßgeblich an der Entwicklung von Schlüsselindustrien in den VAE beteiligt, insbesondere im Energiebereich.“

Ein erster Fokus bei der Zusammenarbeit liegt auf Projekten in den Bereichen Emissionsfreie Synthetische Kraftstoffe, Intelligente Kabine für Flugzeuge, Recycling von Flugzeugteilen und verbesserte Cockpits für Flugzeuge und Autos. „Das GEI zeigt, dass die RWTH international als erstklassige Partnerin für die Entwicklung neuer Technologien wahrgenommen wird, dass wir gerne in weltweiten Netzwerken und ohne kulturelle Hürden Spitzenforschung betreiben“, erläutert Prorektorin Habel.