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Ineos investiert in die grüne Wasserstoffproduktion

100-Megawatt-Elektrolyseanlage in Köln geplant.

Der britische Chemiekonzern Ineos ist nach eigenen Angaben bereits der größte gegenwärtige Anlagenbetreiber im Bereich der Elektrolyse, die zur Herstellung von nachhaltigem Wasserstoff für die Stromversorgung sowie für den Transport und die Industrie von großer Bedeutung ist. Mit einer 2-Mrd.-Euro-Investition in Deutschland, Norwegen und Belgien will Ineos nun in Europa den Wachstumskurs fortsetzen. Vorstandsvorsitzender Jim Ratcliffe: „Grüner Wasserstoff ist eine unserer besten Chancen, eine nachhaltigere und kohlenstoffarme Umwelt zu ermöglichen.“

Ein wichtiger Baustein und Teil der Investitions-Offensive ist eine 100-Megawatt-Elektroanalyseanlage, die am Standort Köln entstehen wird. Der Wasserstoff aus dieser Anlage fließt in die Herstellung von grünem Ammoniak. Mit dem Kölner Projekt sollen die jährlichen Kohlenstoff-Emissionen des Standorts um mehr als 120.000 Tonnen reduziert werden. Zudem werde das Projekt die Entwicklung von E-Treibstoffen durch die Umwandlung von Kraftstoff in Methanol im industriellen Rahmen vorantreiben.