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NRW setzt auf klimaneutrale Stahl-Herstellung

©thyssenkrupp

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Es wird die zehnte Anlage dieser Art in der Metropole Ruhr. Mit der neuen, hochmodernen Feuerbeschichtungsanlage in Dortmund möchte thyssenkrupp Steel jährlich 600.000 Tonnen feuerverzinkten Stahl produzieren. Der Stoff gewinnt vor allem in der Automobilbranche zunehmend an Bedeutung: Feuerverzinkte Bauteile weisen einen hohen Korrosionsschutz auf und sind daher besonders langlebig.

„In der Automobilindustrie findet ein substantieller Wechsel von elektrolytisch verzinkten zu feuerverzinkten Stählen statt“, erklärt Premal Desai, Sprecher des Vorstands von thyssenkrupp Steel. „Mit der neuen Feuerbeschichtungsanlage begleiten wir diesen Trend und nutzen das entsprechende Marktpotenzial. Die Anlage ist ein zentraler Baustein für unseren Ansatz, uns durch Hightech-Produkte im Wettbewerb zu differenzieren.“ Neben Stählen soll die neue Anlage innovative Zink-Magnesium-Produkte fertigen, welche laut Unternehmen durch ihre geringe Auflagenstärke besonders nachhaltig sind.

Ministerpräsident Armin Laschet begrüßt die Entwicklung: „Nordrhein-Westfalen will als Industrieland Innovationstreiber, etwa auf dem Feld der klimaneutralen Herstellung von Stahl sein. Wir wollen zeigen, dass erfolgreicher Klimaschutz und ein starker Wirtschaftsstandort verbunden werden können und dass wir überzeugende und nachhaltige Antworten auf die Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels geben können.“