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NRW treibt Solarforschung voran

Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) baut seine weltweit einzigartige Forschungslandschaft für Experimente mit Hochtemperaturwärme aus Sonnenenergie aus.

Mehr als 2.000 bewegliche Spiegel liefern Energie für den neuen Solarturm in Jülich. In dem Turmkraftwerk erforscht das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) unter anderem, wie mit konzentrierter Sonnenstrahlung Strom und Wärme erzeugt wird, auf welchem Wege sich die Energie speichern lässt und wie Solarthermie zur Gewinnung von Wasserstoff genutzt werden kann.

Damit leistet das DLR einen wichtigen Beitrag für ein Energiesystem ohne fossile Brennstoffe: „Durch erneuerbare Energien erzeugter Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe liefern wichtige Beiträge für klimagerechte Anwendungen im Güter- und Schwerlastverkehr," so NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart auf der feierlichen Einweihungsfeier und betont die überregionale Relevanz des Projektes: „Die Bedeutung der Anlage reicht weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Sie dient als Pilotanlage für Kraftwerke in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung, wie beispielsweise Südeuropa und Nordafrika.“

Das DLR bietet in Jülich eine weltweit einzigartige Forschungsumgebung. Bereits 2011 wurde ein erster Solarturm errichtet, aufgrund der hohen Nachfrage nach Versuchskapazitäten folgte nun der zweite Turm. Zudem befindet sich auf dem Gelände die größte künstliche Sonne der Welt mit einer maximal möglichen Leistung von 380 Kilowatt.