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NRW.INVEST im Gespräch mit ...

Dr. Adem Akkaya, Repräsentant NRW.INVEST Turkey/Istanbul

  • Was ist Ihr stärkstes Argument, um NRW als Standort zu bewerben?

Unser stärkstes Argument für NRW bei der Ansprache von türkischen Direktinvestitionen ist der Markt.   In NRW  leben über 17 Millionen Konsumenten, im Radius von 500 Kilometern um die Landeshauptstadt Düsseldorf sind es  sogar über 160 Millionen, das entspricht einem Drittel aller Verbraucher in der EU.. Wenn man in Europa eine Metropolregion sucht, die vergleichbar ist mit Istanbul, dann ist man in NRW richtig. Die Metropolregion bzw. der Zugang zum deutschen und europäischen Markt ist für türkische Investoren ausschlaggebend.

Türkische Firmen  schätzen in NRW dabei nicht nur den Business-to-Consumer-Markt. Noch bedeutender ist der Business-to-Business-Markt. NRW ist die industrielle Kernregion Deutschlands. Viele weltweit führende Global Player und „Hidden Champions“ sind hier zu Hause.. Diese gute Mischung aus Großkonzernen und KMU machen NRW zur stärksten Industrieregion Europas und einem idealen Wirtschaftsstandort für türkischen Zulieferer, die gemeinsam mit ihren deutschen Abnehmern weltweit wachsen möchten.

  • Welches wirtschaftliche Thema beschäftigt die Unternehmen in der Türkei derzeit besonders?

Die Türkei ist ein exportorientiertes Land in einer krisengeschüttelten Region. Die türkische Wirtschaft ist auf ausländisches Kapital angewiesen. Die Sicherung der Absatzmärkte im Ausland und damit die Absicherung der Kursrisiken sind die großen Themen bzw. Probleme der türkischen Unternehmen in letzter Zeit. Daher investieren türkische Firmen verstärkt in die krisensicheren europäischen Absatzmärkte.

  • Was verbindet Sie persönlich mit NRW?

Ich habe als Kind in Alsdorf bei Aachen gelebt. Dort bin ich in den Kindergarten und in die Schule gegangen. Der Burggarten gleich um die Ecke war meine Welt als Kind. Dort habe ich im Sandkasten gespielt, Fahrradfahren gelernt und bin oft auf der Wiese von Bienen gestochen worden. Den Geruch von der Kokerei Anna in der Nase und den Kohlenstaub in der Luft und auf dem Fensterbrett vergisst man nie.