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RWTH Aachen vertieft Austausch mit Südkorea

©Soyeon Schröder-Kim

©Soyeon Schröder-Kim

Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Korean Institute for Advancement of Technology (KIAT) soll die bisherige Zusammenarbeit stärken.

Vor 70 Jahren kamen die ersten koreanischen Studenten an die RWTH Aachen – Heute ist die Universität eng mit Südkoreas Forschungslandschaft und Unternehmen vernetzt, das Land ist für Nordrhein-Westfalen und Deutschland ein wichtiger Wirtschaftspartner. Mit der feierlichen Unterzeichnung des Memorandum of Unterstanding zwischen dem Korean Institute for Advancement of Technology (KIAT) und der RWTH Aachen University soll diese Beziehung weiter gestärkt werden. Die Unterzeichnung fand im Rahmen der International Conference of Middle Market Enterprise Innovation (MMI) 2020 statt.

Ein wichtiger Meilenstein zur Vertiefung der Zusammenarbeit ist die Gründung des Korean German Technology Cooperation Center, welches im Januar 2021 im Technologiepark Herzogenrath (TPH) der RWTH Aachen seinen Betrieb aufnimmt. „Die Gründung des Technology Cooperation Centers in Herzogenrath bestätigt die Attraktivität des Standorts Nordrhein-Westfalen für Unternehmen aus aller Welt. Es setzt ein weiteres Signal, dass Nordrhein-Westfalen von der Forschung bis zur Werkbank vielfältige Stärken hat und ein Wirtschaftsraum mit großen Standortvorteilen ist,“ so Ministerpräsident Armin Laschet anlässlich des Besuchs des Ministers für Handel, Industrie und Energie der Republik Korea.

Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum soll südkoreanische Mittelstandsunternehmen den Zugang zum europäischen Markt erleichtern und könnte langfristig auch zur Ansiedelung weiterer südkoreanischer Unternehmen in Nordrhein-Westfalen führen.