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Chinesische Firmengründungen erleichtern

Duisburg/Düsseldorf, 18. November 2014 – Gemeinsam mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) und der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung (DCW) veranstaltete NRW.INVEST heute in Duisburg das Seminar „Unternehmensgründung in Deutschland“. Über 100 chinesische Investoren und Unternehmensgründer nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über sie tangierende Rechtsgebiete wie Aufenthalts-, Arbeits-, Gesellschafts-, Steuer- und Versicherungsrecht zu informieren. Darüber hinaus konnten sie von den Erfahrungsberichten zweier bereits in Duisburg angesiedelter chinesischer Unternehmen profitieren.

Mit über 800 chinesischen Unternehmen ist Nordrhein-Westfalen Investitionsstandort Nr. 1 in Deutschland. Der Besuch von Staatspräsident Xi Jinping im März 2014 in Düsseldorf und Duisburg und die Errichtung eines chinesischen Generalkonsulats in Nordrhein-Westfalen zeigen, welche große Bedeutung Nordrhein-Westfalen für China und die chinesischen Unternehmen inzwischen hat. „Für die chinesische Wirtschaft ist Nordrhein-Westfalen ein überaus wichtiger Markt“, betonte Petra Wassner, Geschäftsführerin der landeseigenen Wirtschaftsförderung NRW.INVEST: „Unser Wunsch ist es, dass noch mehr chinesische Firmen die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens in Europa erkennen und sich für ein Investment hier entscheiden. Wesentlich allerdings ist, dass dieses gut vorbereitet wird.“ 

„Nordrhein-Westfalen ist der ideale Ausgangspunkt für jedes chinesische Unternehmen, das den gesamten europäischen Binnenmarkt erschließen will“, erläuterte Yi Wu, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DCW, und konkretisierte: „Allerdings bestehen neben strukturellen Fragestellungen in der Gründungsphase auch eine Vielzahl administrativer Hürden und kultureller Unterschiede. Unser Seminar zielt darauf ab, Informationen zwischen Institutionen und Gründern zu vermitteln, gezielte Hilfestellungen anzubieten und eine Plattform für den Erfahrungsaustausch der chinesischen Unternehmensgründer zu schaffen.“

Aufgrund der exzellenten Lage ist Duisburg, Oberzentrum an Rhein und Ruhr, ein 1 A-Standort für chinesische Investoren. Schließlich kreuzen hier wichtige Verkehrsadern und machen die Stadt zur europäischen Logistikdrehscheibe. „Duisburgs Hafen ist Chinas Tor zu den westeuropäischen Märkten", erklärte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link: „Ferner ist die Zugverbindung zwischen Chongqing und Duisburg ein eindrucksvoller Beleg für das internationale Potenzial des Wirtschaftsstandortes Duisburg." Im Bereich von Wissenschaft und Bildung bietet die Universität Duisburg-Essen einen der wenigen Lehrstühle zur Wirtschaft Chinas in Deutschland. Außerdem verfügt sie mit dem „InEast“, dem Institut für Ostasienwissenschaften, über das größte universitäre Institut, das gegenwartsbezogen zu China forscht. „Bereits über 30 chinesische Unternehmen haben sich in Duisburg angesiedelt. Unser Ziel ist es, dass noch weitere dazukommen. Dies wollen wir als Wirtschaftsförderung tatkräftig und passgenau unterstützen“, bekräftigte Ralf Meurer, Geschäftsführer der GFW Duisburg, der gerade erst aus Chongqing, dem Start- und Zielpunkt der Yuxinou-Eisenbahnverbindung zurückgekommen ist.

Bereits seit 1982 existiert eine Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Wuhan. Mit mehr als acht Millionen Einwohnern ist sie die fünftgrößte Stadt Chinas und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Hubei. „Diese Partnerschaft gilt es weiter auszubauen und Firmen aus China, insbesondere Wuhan, bei deren Weg in den deutschen und europäischen Markt zu begleiten“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Für Fragen:
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH
Annegret Angerhausen-Reuter, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 203 3639-352
E-Mail: angerhausen-reuter@gfw-duisburg.de

Deutsch-Chinesische Wirtschaftsvereinigung e.V.
Silke Besser, Manager Corporate Relations Germany
Tel: +49 221 120 370; Fax: +49 221 120 417
E-Mail: silke.besser@dcw-ev.de