Coronavirus - Information and contacts for companies
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Corona - Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Die aktuelle Situation rund um die Corona-Pandemie entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch und stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler*innen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengestellt, die wir fortlaufend aktualisieren und erweitern.

Richtlinie „Bundesförderung von Produktionsanlagen von Schutzausrüstung und dem Patientenschutz dienender Medizinprodukte sowie deren Vorprodukte“

Die Antragstellung für die Förderung von Anlagen zur Produktion von Filtervlies im Meltblown-Verfahren und von kurzfristig verfügbaren Anlagen zur Produktion von Schutzmasken ist nicht mehr möglich.

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen; Antragsstellung für 1. Phase bis zum 30. September möglich

Die Überbrückungshilfe soll branchenübergreifend kleinen und mittelständischen Unternehmen gewährt werden, die ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Das Land NRW wird zudem mit der ‘NRW Überbrückungshilfe Plus’ die Bundeshilfen für betroffene Freiberufler und Solo-Selbstständige aufstocken. Wenn diese die Überbrückungshilfe vom Bund erhalten können sie ebenso eine einmalige Zahlung von 1.000 Euro pro Monat beantragen. Dies gilt jedoch nur für maximal drei Monate (Fördermonate Juni bis August 2020). Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei den Bundesmitteln. 

Nach der ersten Phase soll ab Anfang Oktober eine 2. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate September bis Dezember 2020) starten.

Für wen:

  • Organisationen und Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfond qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Coronakrise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Soloselbstständige und Selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb
  • Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Coronakrise wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Eine Übersicht der förderfähigen Kosten können Sie hier einsehen.

Förderart:

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Antragsverfahren:

  • Die Beantragung ist ausschließlich über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer möglich
  • StB und WP müssen sich zunächst über ein zentrales Portal des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) registrieren.

Links / Hotlines:

Finanzierungshilfen für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler*innen

KfW-Kredit für Wachstum

Kurzbeschreibung: Förderung von Investitionen und Betriebsmitteln für größere Vorhaben in den Bereichen Innovation und Digitalisierung gewerblicher Unternehmen.

Für wen: Für in- und ausländische Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. Euro

Förderart: Darlehen

Umfang:

  • Die KfW beteiligt sich direkt als Konsortialpartner oder indirekt als Risikounterbeteiligung an Fremdkapitalfinanzierungen von Finanzierungspartnern. Der Umfang der Risikoübernahme beträgt
    • bei Vorhaben bis EUR 50 Millionen maximal 70 Prozent der Vorhabenfinanzierung, sofern die Risikoübernahme der KfW 50 Prozent der Gesamtfinanzierung nicht übersteigt,
    • bei Vorhaben über EUR 50 Millionen maximal 50 Prozent der Vorhabenfinanzierung.
  • Der Risikoanteil der KfW beträgt meistens zwischen EUR 7,5 Millionen bis maximal EUR 100 Millionen. Das Gesamtvolumen von Risikounterbeteiligung zuzüglich Refinanzierungsmittel ist je Maßnahme auf maximal EUR 100 Millionen begrenzt.

Antragsverfahren:

  • Die Beteiligung der KfW erfolgt auf Einladung Ihres Finanzierungspartners, entweder direkt als Konsortialpartner oder indirekt mittels Risikounterbeteiligung.

Links / Hotlines:


KfW-Schnellkredit 2020

Kurzbeschreibung: Förderkredit für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel). Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Für wen:

  • Unternehmen mit mind. 11 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind und
  • Unternehmen die in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben (sofern Ihr Unternehmen bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen).

Umfang:

  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch die Bank
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Laufzeit

Antragsverfahren: Der Antrag (ab 15.04.) erfolgt bei der eigenen Bank oder Sparkasse

Links / Hotlines:


KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Kurzbeschreibung: Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln mittelständischer und großer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einzelunternehmer*innen und Freiberufler*innen.

Für wen:

  • Unternehmen und Freiberufler*innen
    • KfW-Unternehmerkredit: Unternehmen, die seit mindestens 5 Jahren am Markt aktiv sind.
    • ERP-Gründerkredit-Universell:
      • Junge Unternehmen, welche weniger als 5 Jahre am Markt aktiv sind.
      • KMU und Großunternehmen, welche weniger als 3 Jahre am Markt aktiv sind.

Förderart: Darlehen

Umfang: Übernahme eines Teilrisikos der Bank durch die KfW bei Kreditantrag für Investitionen und Betriebsmittel.

  • Bis zu 80 % Risikoübernahme bei Großunternehmen
  • Bis zu 90 % Risikoübernahme bei KMU
  • Je Unternehmensgruppe können bis zu 1 Mrd. Euro beantragt werden
    • Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf:
      • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
      • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
      • 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens oder 30 % der Bilanzsumme der Unternehmensgruppe bei Krediten über 25 Mio. Euro.

Antragsverfahren: Antrag muss vor dem Beginn des Vorhabens bei der Hausbank oder einem anderen Finanzierungspartner eingereicht werden.

Links / Hotlines:


NRW.BANK Universalkredit

Kurzbeschreibung: Zinsgünstige Darlehen mit flexiblen Laufzeiten bei Liquiditätsengpässen und der Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen.

Für wen:

  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 500 Mio. Euro, Gründer*innen und Freiberufler*innen

Förderart:

  • Ratendarlehen und endfällige Darlehen

Umfang:

  • Haftungsfreistellung zugunsten der Hausbank – ab sofort für Unternehmen, die wegen der Corona-Krise in Liquiditätsprobleme geraten sind, neben der bestehenden 50%igen auch eine 80%ige Risikoübernahme. Der bisher hierfür notwendige Mindestkreditbetrag wird ausgesetzt.
  • Bei Haftungsfreistellungsbeträgen bis 250.000 Euro: Kreditzusage in der Regel innerhalb von 72 Stunden

Antragsverfahren:

  • Der Antrag ist bei einem Kreditinstitut nach Wahl des Antragstellers (Hausbank) zu stellen.

Links / Hotlines:


NRW.BANK.Mittelstandskredit

Kurzbeschreibung: Bei zu finanzierenden Wachstumsvorhaben in Nordrhein-Westfalen, können Unternehmen mit dem NRW.BANK Mittelstandskredit unter bestimmten Voraussetzungen ein Darlehen von bis zu EUR 10 Millionen erhalten. Fortan steht dieser auch zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zur Verfügung.

Für wen:

Gewerbliche Unternehmen (Mittelstand; auch für ausländische Unternehmen) und Freiberufler, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz EUR 500 Millionen nicht überschreitet, die grundsätzlich seit mindestens fünf Jahren am Markt aktiv sind.

Förderart: Darlehen

Umfang:

  • Unterstützung für weiteres Wachstum, z.B. für:
    • Erwerb von Grundstücken und Gebäuden,
    • Baumaßnahmen und Kosten für Außenanlagen,
    • Anschaffung und/oder Herstellung von Betriebs- und Geschäftsausstattung,
    • Kauf von immateriellen Wirtschaftsgütern, soweit diese mindestens 3 Jahre in der Bilanz aktiviert werden,
    • Beschaffung und Aufstockung des Material-, Waren- oder Ersatzteillagers
  • Darlehen zwischen mindestens EUR 25.000 und maximal EUR 10 Millionen

Antragsverfahren: Der Antrag auf Finanzierung wird bei der Hausbank gestellt. Diese leitet den Antrag dann an die NRW.BANK weiter.

Links / Hotlines:

Bürgschaften NRW

Kurzbeschreibung:

  • Die Bürgschaftsbank NRW steht bereit, um Kredite zu besichern (bis 2,5 Mio. Euro pro Unternehmen).
  • Bürgschaften ab 2,5 Mio. Euro werden über PWC-PricewaterhouseCoopers im Rahmen einer Landesbürgschaft gewährt.
  • SchnellBürgschaft 100: Die Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen übernimmt Bürgschaften zur Besicherung von Krediten für kleine Unternehmen für Betriebsmittel- und Investitionsfinanzierungen mit Ursache „Coronakrise“ (Liquiditätsengpass).

Für wen:

  • Klassische Bürgschaft: Kleine und mittelständische bestehende Unternehmen und Existenzgründer/innen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Betriebe des Gartenbaus sowie Angehörige der Freien Berufe.
  • Express-Bürgschaft: Etablierte, kleine und mittelständische Unternehmen einschließlich Betriebe des Gartenbaus sowie Angehörige der Freien Berufe.
  • SchnellBürgschaft 100: Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Betriebe des Gartenbaus sowie Angehörige der Freien Berufe mit <= 10 Mitarbeitern. Auch junge Unternehmen sind förderbar, sofern die Gründung vor/am 01.01.2019 erfolgt ist (Unternehmen ist mindestens seit Januar 2019 am Markt).

Umfang:

  • Klassische Bürgschaft – Ausweitung der Fördermöglichkeiten:
    • Erhöhung Bürgschaftsbetrag von 1,25 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro
    • Erhöhung des zu verbürgenden Kreditvolumen auf 3,125 Mio. Euro
    • Laufzeit Betriebsmittelfinanzierung bis zu 10 Jahre bei max. 2 Freijahren möglich (Klassische Bürgschaft 80% und EXPRESS 80%)
  • Optimierung der Express-Bürgschaft 80 % (Entscheidung in 72 Std.).
    • Erhöhung Bürgschaftshöchstbetrag von TEuro 150 auf TEuro 250
    • Erhöhung Bürgschaftsquote von 50-60 % auf 80 %
  • Neu: 90% Bürgschaft (Produktübersicht)
    • klassische Bürgschaft 90%: max. Bürgschaftshöhe 2,5 Mio. Euro, max. Kreditbetrag 2,777 Mio. Euro
    • Express-Bürgschaft 90%: max. Bürgschaftshöhe 250.000 Euro, max. Kreditbetrag 277.000 Euro
    • neues Programm Sofort-Bürgschaft 90% (für Kreditlinien und Betriebsmitteldarlehen): Max. Bürgschaftshöhe 90.000 Euro, max. Kreditbetrag 100.000 Euro
  • Neu: SchnellBürgschaft 100
    • Ab sofort können kleine Unternehmen mit maximal 10 Mitarbeitern über ihre Hausbank eine 100%ige Bürgschaft für Kredite bis 250.000 € beantragen.
    • Förderumfang: bis 100% des Kreditbetrags für Kredite bis 250.000 €
    • Förderdauer: bis zu 10 Jahre, bei Kontokorrentkrediten bis zu 8 Jahre

Antragsverfahren:

  • Der Bürgschaftsantrag wird von der Hausbank gestellt. Hierfür bietet die Bürgschaftsbank NRW in ihrem Antrags-Portal Online-Antragsformulare.

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Exportkreditgarantien (Hermesbürgschaften)

Kurzbeschreibung: Die Bundesrepublik Deutschland stellt diese Bürgschaften zur Deckung des außenwirtschaftlichen Risikos bereit, um deutsche Exporteure im Auslandsgeschäft zu schützen. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des BMWi.

Für wen:

  • Deutsche Unternehmen

Antragsverfahren:

Links / Hotlines:

Staatliches Hilfsprogramm zur Stärkung der Eigenkapitalbasis (KBG Säule II)

Kurzbeschreibung:  Mittels der Teil-Refinanzierung über haftungsfrei gestellte Mittel der KfW-Bank und der NRW.BANK kann die Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) für die mittelständische Wirtschaft in NRW etablierten KMUs  Beteiligungskapital in Form von typisch stillen Beteiligungen zur Verfügung stellen und somit deren Eigenkapitalbasis stärken. „Start-Up“-Unternehmen können Mittel bei der NRW.BANK beantragen (siehe auch KfW-Corona-Hilfe: Beteiligungsfinanzierung für Startups und kleine Unternehmen).

Für wen:

Mittelständische Unternehmen (gemäß KMU-Kriterien) mit Sitz in NRW, die

  • per 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten (UiS) waren und
  • in 2020 infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind

Umfang:

  • Bis zu max. T€ 800 je Unternehmen (-sgruppe), mindestens T€ 50
    (abhängig vom noch verfügbaren Kleinbeihilfebudget des Unternehmens)
  • Beteiligungsvorhaben: Bilanz stärkende Maßnahmen, vor allem zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung und zur Liquiditätssicherung
  • Laufzeit: mind. 5 Jahre, max. 10 Jahre (bei bis zu 10 Freijahren)

Antragsverfahren: Formlos an die KBG NRW (Zusage bis zum 31.12.2020 notwendig) mit banküblichen Unterlagen (Mittelabruf bis spätestens zum 31.12.2022)

Links / Hotlines:


Mikromezzaninfonds

Kurzbeschreibung: Mezzaninkapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital. Der „Mikromezzaninfonds Deutschland“ kann ohne Einschaltung der Hausbank und ohne Sicherheiten stille Beteiligungen eingehen (max. 75.000 Euro) und trägt zur Verstärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalbasis bei.  

Für wen:

  • Kleine Unternehmen, Existenzgründer*innen und Freiberufler*innen, die nicht dem Standesrecht unterliegen.
  • Spezielle Zielgruppen sind Unternehmen, die ausbilden, die aus der Arbeitslosigkeit gegründet oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden.
  • Gewerblich orientierte Sozialunternehmen und umweltorientierte Unternehmen.

Umfang:

  • Beteiligungshöhe: maximal 50.000 Euro; bis zu 150.000 Euro für Antragsteller aus den besonderen Zielgruppen des Fonds (max. 75.000 Euro pro Vorhaben)
  • Laufzeit: 10 Jahre
  • Rückzahlung: nach dem 7. Jahr in 3 gleich hohen Jahresraten

Antragsverfahren:

Links / Hotlines:

Antrag auf pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019

 Kurzbeschreibung: Die Finanzverwaltung gewährt eine pauschal ermittelten Verlustrücktrag aus 2020 zur nachträglichen Herabsetzung der Vorauszahlungen für 2019.  

Für wen:

  • Antragsberechtigt sind Corona-Betroffene, die Gewinneinkünfte und/oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Von einer Betroffenheit wird ausgegangen, wenn die Vorauszahlungen für 2020 bereits auf null Euro herabgesetzt wurden und versichert wird, dass für 2020 aufgrund der Corona-Krise in Summe negative Einkünfte erwartet werden.
  • Die bisher für Vorauszahlungszwecke für das Jahr 2019 angesetzten Einkünfte werden auf Antrag pauschal um 15 Prozent gemindert, sofern aus den jeweiligen Einkunftsquellen aufgrund der Corona-Pandemie mit laufenden Verlusten zu rechnen ist. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 werden auf dieser Basis neu berechnet, herabgesetzt und die entsprechenden Differenzbeträge nach einer Verrechnung mit etwaigen Steuerrückständen kurzfristig erstattet.
     

Antragsverfahren:

Links / Hotlines:  

Steuerstundungen

Kurzbeschreibung: Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.

Für wen:

  • Alle steuerpflichtigen Unternehmen, die von der Krise betroffen sind.

Antragsverfahren:

  • Für Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung.

Links / Hotlines:


Pauschale Rückerstattung von Steuervorauszahlungen

Kurzbeschreibung: Wer durch die Corona-Pandemie stark betroffen ist und erhebliche Verluste erwartet, kann nun mit einem vereinfachten, pauschal ermittelten Verlustrücktrag-Verfahren Rückzahlungen aus 2019 erhalten. Dabei werden die bisher für die Vorauszahlung angesetzten Einkünfte für 2019 pauschal um 15% gemindert und sich ergebende Differenzen ausgezahlt.

Für wen:

  • Von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ betroffene Steuerpflichtige, die noch nicht für den VZ 2019 veranlagt worden sind

Antragsverfahren:

  • Beantragt wird dieses Verfahren direkt über das für Sie zuständige Finanzamt.

Links / Hotlines:

Kurzbeschreibung: Bei generellen Betriebsschwierigkeiten (Auftragsausfall, Zulieferprobleme, etc.) und behördlich angeordneten Betriebsschließungen besteht die Möglichkeit für Firmen, Kurzarbeitergeld (KUG) zu beantragen.

Für wen:

  • Deutsche Unternehmen

Antragsverfahren:

  • Gewährt wird der Antrag auf KUG durch die jeweils zuständige Agentur für Arbeit. Diese prüft im Einzelfall, ob sämtliche Voraussetzungen zur Gewährung von Kurzarbeitergeld erfüllt sind.

Links / Hotlines:

Zusatz:

  • Beschäftigte in Corona-bedingter Kurzarbeit, deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert ist, erhalten künftig mehr Geld, wenn die Kurzarbeit eine bestimmte Dauer überschreitet: Ab dem 4. Monat des Kurzarbeitergeldbezugs steigt das Kurzarbeitergeld (KuG) auf 70 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (77 Prozent für Haushalte mit Kindern); ab dem 7. Monat des KuG-Bezuges steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des entgangenen Nettoentgelts (87 Prozent für Haushalte mit Kindern). Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2021.
  • Die Regierungskoalition erweitert die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Beschäftigte in Kurzarbeit: Künftig dürfen Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter aller Berufe bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens hinzuverdienen. Diese Regelung gilt ab 1. Mai bis zum 31. Dezember 2020.

Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung

Kurzbeschreibung: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle weitet die BAFA-Förderung für unternehmerisches Know-How aus.

Wichtiger Hinweis: Das BAFA hat für das attraktive Fördermodul für Corona-betroffene Unternehmen mehr Anträge erhalten als an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt werden konnte.

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. Daher können vorerst nur Anträge bewilligt und die Förderung an den Berater ausgezahlt werden, die bereits eine Inaussichtstellung erhalten haben. Die Voraussetzungen hierfür sind außerdem, dass Sie einen förderfähigen Verwendungsnachweis eingereicht haben und ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Mehr Informationen dazu finden Sie HIER.

Für wen:

  • Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Umfang:

  • Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100%, max. jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).
  • Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens.

Antragsverfahren:

  • Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Vor Antragstellung müssen Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Bestandsunternehmen ist es freigestellt, ein Informationsgespräch in Anspruch zu nehmen.
  • Online-Portal zur Antragsstellung

Links / Hotlines:


Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat zunächst bis zum 30.09.2020 die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzverordnung ist somit zunächst aufgehoben. Die bislang befristete gesetzliche Regelung soll mit inhaltlichen Einschränkungen bis 31. Dezember 2020 zeitnah verlängert werden.

Entschädigung bei Schul- und Kitaschließungen

Bitte beachten Sie: Derzeit versuchen Betrüger, mit gefälschten Webseiten an sensible Daten zu kommen. Achten Sie deswegen unbedingt darauf, dass in der Adresszeile Ihres Browsers eine der beiden Adressen ifsg-online.de bzw. ifsg-antrag.de steht. Ähnliche Adressen oder Adressen mit anderen Endungen sind keine Angebote des Bundesinnenministeriums und der Bundesländer. Geben Sie dort auf keinen Fall Ihre Daten ein.

Kurzbeschreibung: Wenn Sie durch die Betreuung Ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben können Sie eine Entschädigung erhalten.

Für wen:

  • Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Kindertagesstätten geschlossen wurden.

Umfang & Voraussetzungen:

  • Nach § 56 Abs. 1a IfSG können sorgeberechtigte Arbeitnehmer*innen und Selbstständige für maximal 6 Wochen eine Entschädigung aufgrund von Kindertagesstätten- oder Schulschließungen erhalten.
    • Die Kindertagesstätte oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.
    • Es fallen keine gesetzlichen Feiertage, Schul- oder Kitaferien in den Betreuungszeitraum, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.
    • Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).
    • Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder der Kita).

Antragsverfahren:

Links / Hotlines:

Entschädigungen bei Quarantäne / Tätigkeitsverbot

Kurzbeschreibung: Sie können eine Entschädigung erhalten, wenn Sie einen Verdienstausfall infolge von Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots haben. Das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne muss vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet sein.

Für wen:

  • Arbeitnehmer*innen, Selbstständige und Freiberufler*innen, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
  • Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmer*innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.

Umfang & Voraussetzungen:

  • Nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten Arbeitnehmer*innen und Selbstständige eine Entschädigung, wenn Sie einen Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes hatten.
    • Sie sind in Quarantäne nach § 30 IfSG oder haben ein Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG.
    • Sie haben keine Möglichkeiten, Ihren Verdienstausfall durch eine andere zumutbare Tätigkeit auszugleichen.
    • Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 3 Monaten nach Beginn des Tätigkeitsverbots oder Ende der Quarantäne gestellt werden.
    • Sie sind selbst nicht erkrankt bzw. nicht arbeitsunfähig.

Antragsverfahren:

Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf)

und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

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Förderung von Homeoffice (go-digital)

Kurzbeschreibung: Das Förderprogramm go-d-igital unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe, die ihre Geschäftsprozesse mithilfe digitaler Lösungen optimieren wollen. Neu: Unternehmen können ab sofort Homeoffice-Arbeitsplätze fördern lassen.

Für wen:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (< 100 Mitarbeiter) der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks.

Antragsverfahren:

  • In insgesamt 3 miteinander kombinierbaren Modulen werden Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater*innen unterstützt.
    • Digitalisierte Geschäftsprozesse, darunter Homeoffice
    • Digitale Markterschließung
    • IT-Sicherheit

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Gewerbliches Mietrecht

Kurzbeschreibung: Im Zeitraum vom 01.04.2020 bis 30.06.2020 kann dem Mieter das Mietverhältnis über seine Gewerberäume nicht vom Vermieter gekündigt werden, auch wenn trotz Fälligkeit die Miete nicht gezahlt wird. Die Nichtleistung muss aber zwingend durch Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hervorgerufen sein.

Für wen:

  • Gewerbliche Mieter, v.a. solche die durch die Schließung ihrer Betriebe betroffen sind (z.B. Einzelhandel, Gastronomie, …)

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Unterstützung für Gründer und Startups

Bereits Anfang April durch die Bundesregierung angekündigt ist nun das Maßnahmenpaket für Startups auf den Weg gebracht worden, gemeinsam mit der KfW und der KfW Capital.

Mit den Finanzhilfen wird auf bestehende Strukturen aufgebaut und es ist rein für Startups gedacht, nicht aber für Investoren. Das Hilfsprogramm ist dabei auf zwei sogenannten Säulen aufgebaut.

Kurzbeschreibung:

  • Bei der Corona Matching Fazilität handelt es sich um die Säule 1 der Hilfen des Bundes für Startups und junge Wachstumsunternehmen.
  • Die Finanzierungshilfen unterstützen VC-fondsfinanzierte Startups und junge Wachstumsunternehmen, die während der Corona-Krise Finanzierungsbedarf und einen starken Deutschlandbezug haben. Voraussetzung ist zudem, dass die Startups und jungen Wachstumsunternehmen zum 31.12.2019 keine finanziellen Schwierigkeiten hatten. Mehr Informationen finden Sie hier

Für wen:

  • Antragsberechtigt sind ausschließlich private VC-Fondsmanager mit Deutschlandportfolio, auf die folgendes zutrifft:
    • Unabhängiger deutscher oder europäischer VC-Fondsmanager
    • Erfolgreiches Durchlaufen der Prüfung durch KfW Capital oder den EIF

Antragsverfahren: Die öffentlichen Mittel werden durch die privaten Wagniskapitalfonds beantragt und nicht durch die Startups, wobei die Fonds entsprechend eine Due Diligence-Prüfung zuvor durchlaufen müssen. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.   

 

Kurzbeschreibung:

  • Wandeldarlehen der NRW.BANK an Kapitalgesellschaften (UG/GmbH) in der Seed- oder Start-up-Phase (nicht älter als 36 Monate) wegen Corona-Krise.
  • Die NRW.BANK nimmt für die Vergabe des Wandeldarlehens eine Refinanzierung aus Mitteln der KfW in Anspruch. Diese stammen aus der sog. „Säule 2“ des 2 Milliarden Euro-Maßnahmenpakets der Bundesregierung für Start-ups und kleine Mittelständler.

Für wen:

  • Gefördert werden innovative, wachstumsorientierte Kapitalgesellschaften (UG/GmbH) in Seed- oder Start-up-Phase (nicht älter als 36 Monate), die nachweislich von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.
  • Finanziert werden Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung oder dem Unternehmenswachstum stehen.

Umfang & Konditionen:

  • Förderart: Wandeldarlehen
  • Mindestbetrag: 15.000 €
  • Höchstbetrag: 200.000 € (ggfs. beschränkt durch die Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020)
  • Laufzeit: 6 Jahre endfällig
  • Zinssatz: Der Zinssatz beträgt 6% p. a. (Stundung bis zur Wandlung bzw. Endfälligkeit).
  • Vorfälligkeitsentschädigung: keine, jederzeit rückzahlbar
  • Co-Investment: nicht erforderlich
  • Der Sitz des Unternehmens oder der Investitionsort muss in Nordrhein-Westfalen liegen.
  • Das Unternehmen muss nachweislich von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sein.

Antragsverfahren:

Der Antrag ist auf dem dafür vorgesehenen Vordruck zuzüglich der Anlagen frühzeitig über startup-akut@nrwbank.de bei der

NRW.BANK
Bereich Eigenkapitalfinanzierungen
Abteilung 101-68001
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf

NRW.SeedCap

Kurzbeschreibung: Beteiligungen der NRW.BANK an Kapitalgesellschaften in der Gründungsphase (bis zu 18 bzw. 36 Monate nach Gründung).

Für wen:

  • KMU (Kapitalgesellschaften), die sich in Gründung oder in Gründungsphase befinden (bisher nicht älter als 18 Monate bzw. 36 Monate). Neu: Grundsätzlich bis zu 36 Monate nach Gründung

Umfang:

  • Finanziert werden Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung stehen, oder Unternehmen, die einen Finanzierungsbedarf für Investitionen und/oder Betriebsmittel haben. Der Business Angel sowie die NRW.BANK übernehmen grundsätzlich die Finanzierung zu gleichen Teilen.
  • Die NRW.BANK stellt Eigenkapital in Form einer Beteiligung grundsätzlich analog zum Business Angel in gleicher Höhe wie dieser und pari passu zu dessen Konditionen zur Verfügung. Der von der NRW.BANK übernommene Finanzierungsanteil muss sich auf mindestens 15.000 Euro belaufen. Der maximale Betrag beläuft sich in der ersten Finanzierungsrunde auf 200.000 Euro.

Antragsverfahren:

NRW.BANK
Bereich Eigenkapitalfinanzierungen
Abteilung 101-68100
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf

Links / Hotlines:


NRW.BANK.Venture Fonds

Kurzbeschreibung: Der NRW.BANK.Venture Fonds fördert als Co-Investor in Nordrhein-Westfalen innovative Unternehmen in attraktiven Zukunftsbranchen.

Für wen:

  • Startups und junge Wachstumsunternehmen (Kapitalgesellschaften) mit überzeugendem Geschäftsmodell, erste oder zweite institutionelle Finanzierungsrunde (Series A oder B). Neu: Auch in einer späteren Wachstumsphase (z.B. Finanzierungsrunden C oder D) möglich.

Umfang:

  • Die Bereitstellung des Eigenkapitals erfolgt in der Regel in Form einer direkten Minderheitsbeteiligung oder eines Wandeldarlehens.
  • Der Mindestbetrag der Eigenkapitalfinanzierung beträgt 0,25 Mio Euro, der Höchstbetrag beläuft sich im ersten Schritt auf 3,0 Mio Euro. Insgesamt liegt der Maximalbetrag bei 6,0 Mio Euro pro Unternehmen.

Antragsverfahren:

Links / Hotlines:


NRW.Start-up akut

Kurzbeschreibung: Wandeldarlehen der NRW.BANK an Kapitalgesellschaften in der Seed- oder Startup-Phase wegen Corona-Krise.

Für wen:

  • Gefördert werden innovative, wachstumsorientierte Kapitalgesellschaften in Seed- oder Startup-Phase (nicht älter als 36 Monate), die nachweislich von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.

Umfang:

  • Unternehmen erhalten bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital gewandelt werden.
  • Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet.

Antragsverfahren:

NRW.BANK
Bereich Eigenkapitalfinanzierungen
Abteilung 101-68100
Kavalleriestraße 22
40213 Düsseldorf

Links / Hotlines:


Gründerstipendien

Alle Stipendien, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können nun unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren. Weitere Informationen unter: www.gruenderstipendium.nrw


Start-up-Tansfer

Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, wird auch der Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 01. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen verlängert, um drei Monate. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen auch nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird. Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.nrw/start-transfer

Finanzierungshilfen für besonders betroffene Branchen

Betriebe der Hotellerie und Gastronomie erhalten durch die DEHOGA branchenspezifische Informationen.

  • https://www.dehoga-bundesverband.de/presse-news/aktuelles/dehoga-informiert-coronavirus/
  • Wenn die derzeit erforderlichen Beschränkungen gelockert werden können und es für Restaurants, Cafés und andere Gastronomiebetriebe wieder losgeht, sollen sie schnell wieder auf die Beine kommen. Deshalb soll die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 % gesenkt werden. Die entsprechende gesetzliche Regelung wird jetzt auf den Weg gebracht.

Das Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft CREATIVE.NRW informiert über Hilfsmaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Das am 20. März als Überbrückungshilfe angelaufene Sonderförderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Höhe von 5 Mio. Euro ist inzwischen ausgeschöpft. An einer Folgelösung wird derzeit gearbeitet. Unterstützungsmöglichkeiten sind weiterhin durch Programme von Bund und Ländern gegeben.

Die Bundes- und Länderförderer haben ein gemeinsames Hilfsprogramm für in der Regel gemeinschaftlich geförderte Projekte mit Maßnahmen in den Bereichen Produktion, Verleih und Kino entwickelt.

Der Deutsche Reiseverband hat auf seiner Homepage umfangreiche Informationen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Reisewirtschaft veröffentlicht.

Weitere nützliche Links

Informationsseite (FAQ) des deutschen Industrie- und Handelskammertages rund um die COVID-19 Pandemie.

https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594

NRW-Hotline für das Hilfspaket der Landesregierung: ZENIT übernimmt die zentrale NRW-Hotline für den Rettungsschirm "Unternehmen-Soforthilfe NRW". Die Hotline ist werktags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0208 30004-39 erreichbar.

Aktuelle Informationen der Bundesagentur für Arbeit für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie unter nachfolgendem Link:

Weitere aktuelle Informationen der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit finden Sie unter folgendem Pfad: 

Erlasse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: Die relevanten Erlasse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie auf der Homepage des NRW-Gesundheitsministeriums in chronologischer Reihenfolge.

Aktuelle Fallzahlen für NRW sind hier zu finden:

Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus sind zu den folgenden Themenkomplexen in der FAQ-Liste auf dem Landesportal aufbereitet.

Grundsätzliche Informationen, Situation in Nordrhein-Westfalen, Unternehmen, Arbeitnehmer, Kinderbetreuung, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser/Pflege- und Altenheime, Justiz, Kultureinrichtungen, Verbraucher:

Ansprechpartner/Hotlines, Aktuelle Meldungen, gesammelte Informationen etc. sind auf der Corona-Seite des Landes zusammengestellt: 

Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen haben die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen zusammengestellt:

Die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) fasst auf Ihrer Corona-Serviceseite schwerpunktmäßig Informationen für Handwerksunternehmen in Form einer Linkliste zusammen. Das Angebot wird mehrmals täglich aktualisiert. Ergänzt wird das Informationsangebot durch eine Service-Hotline für die NRW-Handwerksorganisationen sowie eine Übersicht der Service-Hotlines der NRW-Handwerkskammern für Ihre Mitgliedsbetriebe: 

Unternehmer NRW stellt hier die wichtigsten Informationen zur aktuellen Entwicklung aus arbeitsrechtlicher und wirtschaftspolitischer Perspektive zur Verfügung:

In Nordrhein-Westfalen sind die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) je nach dem Sitz der Betriebsstätte für die Entschädigung bei einem Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall sowie bei Schul- und Kitaschließung im Zusammenhang mit dem Infektionsschutzgesetz zuständig:

Was Beschäftigte wissen müssen: Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld
14 Fragen und Antworten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zusätzliche Informationen bei Entlassung und Arbeitslosigkeit aber auch zur betrieblichen Pandemieplanung finden Sie hier: 

Kommunale Online-Plattform zum Coronavirus gestartet: Auf Initiative der KGSt und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes wurde auf der Austauschplattform "Netzwerk Kommunen" des DStGB ein eigener Bereich zum Coronavirus eingerichtet:

Datenbank die von der Fördermittelfindung bis zur Vorbereitung der Unterlagen für Banken unterstützt:

Digitale Lösung zur intuitiven Beantragung von Kurzarbeitergeld. Mit einfachen und verständlichen Fragen füllt der neu entwickelte Chatbot das Formular zur Anzeige von Kurzarbeit für die Bundesagentur für Arbeit mit dem Arbeitgeber aus und hilft durch den weiteren Prozess.

Der Bundesverband Deutsche Startups hat einen 4-Stufen-Plan zum Schutz deutscher Startups in der Corona-Krise vorgelegt.