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  5. Foreign Businesses in Germany

Foreign Businesses in Germany

In principle, business activities in Germany are free from regulations restricting day-to-day business. German law generally makes no distinction between Germans and foreign nationals regarding investments or the establishment of companies.

Intellectual property is well protected by patent laws which extend the same conditions enjoyed by Germans to foreign entrepreneurs. Where necessary, investor rights can be enforced by Germany’s efficient judicial system.

Reliable laws enable companies to plan their investments effectively and licenses granted by the authorities provide a secure base for breaking ground on a construction project or operating a plant.

Foreign Trade and Payments Act

Germany has an open and welcoming attitude towards foreign direct investment (FDI). The legal framework for FDI in Germany favors the principle of freedom of foreign trade and payment transaction as laid down in the Foreign Trade and Payments Act (Außenwirtschaftsgesetz).

The Foreign Trade and Payments Act allows the imposition of restrictions on inward and outward FDI for reasons of foreign policy, foreign exchange, or national security. However, in practice, such restrictions are seldom imposed. There is no broad authority to review foreign direct investment (except for the defense and cryptology sectors).

Import Regulations

Importers in Germany need neither an import permit nor an import control declaration. This applies to both residents, meaning natural persons residing in Germany as well as legal entities or partnerships with a registered office or management headquarters in the territory of the Federal Republic of Germany.

On certain goods import duties apply, which over the past years have been constantly reduced. Some goods, such as agricultural products, food, pharmaceuticals, chemicals, and goods of strategic relevance are subject to certain import restrictions. In such cases import licenses and surveillance documents may need to be obtained before importing to Germany.

[Translate to EN:] Produkthaftung

Nach deutschem Recht haftet ein Hersteller grundsätzlich für Personen- und Sachschäden, die aus der (vertragsgemäßen) Benutzung eines fehlerhaften Produktes entstehen.

Diese Haftung kann auch dann eintreten, wenn dem Hersteller weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann (verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung). Hersteller müssen im Vorfeld die Sicherheit ihrer Produkte prüfen.

Auch Zulieferer oder Importeure von Produkten, die nicht innerhalb der EU hergestellt wurden, können haftbar gemacht werden, genau wie Händler, die ihren Namen auf dem Produkt anbringen, oder (nachrangig) Lieferanten.

[Translate to EN:] Kreditsicherung

Kredite werden in der Regel nicht ohne die Stellung entsprechender Sicherheiten gewährt. Das deutsche Recht stellt flexible Sicherungsmittel zur Verfügung. Zu den weitverbreitesten gehören:

  • Eigentumsvorbehalt: Der Käufer einer Ware darf diese bereits nutzen, obwohl sie noch nicht vollständig bezahlt ist. Eigentümer der Ware bleibt der Verkäufer - solange bis die Ware komplett bezahlt ist.
  • Sicherungseigentum: Das Eigentum an einer Sache wird an den Kreditgeber übertragen. Der Kreditnehmer bleibt jedoch weiterhin im Besitz der Sache und darf sie auch weiter nutzen. Sobald der Kredit zurückgezahlt ist, erhält der Kreditnehmer das Eigentum zurück.
  • Forderungsabtretung: Forderungen gegen Dritte können zur Sicherung von Krediten abgetreten werden.
  • Hypothek: Grundeigentum wird durch Eintragung einer Hypothek im Grundbuch zur Kreditsicherung genutzt. Im Grundbuch werden deutschlandweit Eigentumsverhältnisse an Grundstücken geführt, auch die bestehenden Belastungen dieser. Jeder Kreditgeber kann sich so über bereits bestehende Hypothekenbelastungen eines Grundstückes informieren. Diese hohe Transparenz führt dazu, dass Hypothekarkredite in Deutschland zu vergleichsweise günstigen Bedingungen vergeben werden.
  • Grundschuld: Durch Eintragung einer Grundschuld in das Grundbuch dient ein Grundstück als Sicherheit für eine Forderung. Die Grundschuld ist flexibler als die Hypothek, da diese in Bestand und Umfang von der gesicherten Forderung abhängen. Die Grundschuld ist dagegen unabhängig. Das heißt, sie kann alleine übertragen oder für weitere Forderungen als Sicherheit genutzt werden.
  • Pfandbrief: Pfandbriefe sind Anleihen, die von sogenannten Pfandbriefbanken ausgegeben werden. Der deutsche Pfandbrief ist international anerkannt und dient der leichten Refinanzierung.

Daneben existieren weitere Möglichkeiten wie z.B. Bürgschaften oder Garantien, die eine den individuellen Sicherungsbedürfnissen angepasste Lösung ermöglichen.